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Harnwegsinfektionen – ein weitverbreitetes Übel bei Jung und Alt.


Wer kennt es nicht, das ziehen im Unterleib und der notorische Druck auf die Toilette gehen zu müssen. Doch wie bekommt man eine Harnwegsinfektion und welche Vorbeugungsmaßnahmen gibt es?


Was ist eine Harnwegsinfektion?

Eine Harnwegsinfektion (HWI) ist eine bakterien- oder pilzbedingte Erkrankung der Harnwege, jenes System, das Urin produziert und ableitet. Die Infektion kann in den Nieren (Nierenbeckenentzündung), in der Blase (Blasenentzündung), im Bereich zwischen Blase und Ausgang der Harnröhre (Harnröhrenentzündung) oder in allen drei Bereichen auftreten. HWI sind weltweit die zweithäufigste Art von bakteriellen Infektionen. Laut Studien tritt eine Harnwegsinfektion bei etwa jedem zweiten Menschen mindestens einmal im Laufe des Lebens auf.


Ursachen von Harnwegsinfektionen: Harnwegsinfektionen können aufgrund verschiedener Faktoren auftreten. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

· Bakterien, die sich im Urin ansiedeln und vermehren

· Stoffwechselprodukte, die die Bakterien produzieren

· Blockierungen der Harnwege, die das Abfließen des Urins behindern

· Enzyme, die von den Bakterien produziert werden und den Urin zersetzen

· Immunschwäche, die das Wachstum der Bakterien fördert.


Frauen sind öfters betroffen als Männer, da ihre Anatomie es Bakterien erleichtert, in die Blase zu gelangen. Bakterien können auch durch sexuelles Verhalten übertragen werden. Unbehandelt kann HWI zu ernsthaften Komplikationen führen, einschließlich Nierenschäden. In den meisten Fällen, sind Harnwegsinfektionen jedoch leicht zu behandeln und heilen ohne Komplikationen.


Symptome einer Harnwegsinfektion:

Die Symptome einer solchen Infektion können vielfältig sein. Sie reichen von leichten Beschwerden bis hin zu starken Schmerzen. Die häufigsten Symptome sind jedoch Brennen beim Wasserlassen sowie häufiges Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib oder Rücken. Bei einer Harnwegsinfektion ist es wichtig, schnell zu handeln, damit sich die Infektion nicht ausbreiten kann und Komplikationen vermieden werden.


Behandlung von Harnwegsinfektionen sollte ausschließlich in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Die Behandlung einer Harnwegsinfektion ist abhängig von der Schwere der Infektion. Die meisten Infektionen sind jedoch relativ harmlos und können mit ein paar Tagen Antibiotika-Behandlung erfolgreich behandelt werden. Die meisten Menschen nehmen ein 3- bis 7-tägiges Antibiotikum ein, um die Infektion zu beseitigen. Bei jungen Frauen kann es ratsam sein, auf eine antibiotische Behandlung zu verzichten und eher auf symptomorientierten Einsatz der Schmerzmittel und viel Flüssigkeitszufuhr zu setzen. Blasentees helfen ebenfalls. Eine solche Infektion ist in der Regel nach ein paar Tagen ausgeheilt. Bei schweren Infektionen kann eine längere Antibiotika-Behandlung oder sogar ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein.


Vorbeugung von Harnwegsinfektionen:

Es gibt ein paar einfache Maßnahmen, um das Risiko einer Harnwegsinfektion zu verringern:

Eine der besten Vorbeugungsmaßnahmen gegen Harnwegsinfektionen ist eine gute Hygiene. Dies bedeutet, dass die Hände regelmäßig und gründlich mit Seife und Wasser gewaschen werden sollten. Insbesondere nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen sollte dies beachtet werden.

Vitamin-C-haltigen Nahrungsmitteln oder Supplementen kann ebenfalls dazu beitragen, Harnwegsinfektionen vorzubeugen. Auch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme ist wichtig, um die Harnwege frei zu halten.

Im Sommer sollte nasse Badesachen sofort durch trockene Sachen getauscht werden. Auch das Sitzen auf kalten Steinen oder nackte Füße auf kalten Boden ist ein guter Nährboden für eine Harnwegsinfektion.


Wenn Sie Fragen haben, steht Ihnen unser ärztlicher Notdienst in Frankfurt und Rhein-Main Region zur Verfügung.


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